Samstag, 12. März 2016

Zeche Zollverein

Neben den Bildern aus Köln sind auch noch andere Bilder auf dem Fomapan 100 entstanden.

Am 28.02.2016 war ich im Ruhrgebiet unterwegs um meinem anderen Hobby der Eisenbahn zu frönen. Dabei sind wir dann auf dem Rückweg spontan an der "Zeche Zollverein" vorbei gefahren. Ich hatte schon vorsichtshalber die Kameratasche schon eingepackt. Was ich generell sagen kann ist das das was ich von dem Gelände gesehen habe mich fasziniert hat.
Nicht nur weil mich so etwas Fotografisch Interessant finde sondern auch mich die Technik sehr interessiert.
Dabei hatte ich die Zeiss Ikon Ikoflex mittlerweile meine erste Wahl für Schwarz Weiß Fotografie.
Und wie bei den Bildern zuvor hat mich der Fomapan 100 überzeugt.
Wobei einige Schwarz Weißfilme noch auf meiner Liste stehen die ich gerne mal ausprobieren möchte sei es als 120er oder 135er.
Neben der Ikoflex habe ich noch Bilder mit der Nikon 301 gemacht diese werden demnächst folgen.

UNESCO-Welterbe "Zeche Zollverein" kannte ich bis zu diesem Tag nur aus dem Fernsehen und da dann auch nur den Schacht 12 und die Kohlenwäsche mit dem angeschlossenem Ruhr Museum.

Da passte es also dann gut das Stück Industriekultur auf dem Heimweg lag.
Also fuhren wir dann in Gelsenkirchen ab und landeten dann in Essen was mir als erstes ins Auge viel war natürlich neben dem Förderturm von Schacht 12 , übergroßen gelben Kanarienvögeln der Kettenförderer.
Doch was macht man als erstes man fährt zu dem Sahnestück also Schacht 12.
Vater konnte nicht schnell genug interagieren und hat mich noch nie so schnell das Auto verlassen gesehen.
Doch dank des auffälligen Fotografischen Gerätes hat er mich schnell entdeckt wie ich zwischen den alten Gleisen unterhalb der Kohlenwäsche Fotografiert habe. Wobei ich sagen muss das ich nicht das von mir so geliebte und Standfeste "Berlebach" Holzstativ verwendet habe sondern aus der Not ein kleines leichtes von Cullmann.
So wurde dann auch dem Bild das verwackelt sein durch Wind und Untergrund gegönnt.
Was zu dem Stativ auch noch zu sagen sei da es aus Metall ist sehr schnell kalt wird was mich sehr stört vor allem Nachts und dann auch im Winter. Demnächst mal mehr zu dem was ich als Ausstattung so verwende. Als ich mich dann wieder auf machte ging konnte auch ich es mir nicht nehmen lassen den Förderturm zu fotografieren.

Ja ein Standardbild aber für mich was besonderes als Rheinländer.
Als ich mich dann umdrehte sah ich wie die Sonne gerade hinter der Kohlenwäsche verschwand und mir leise zuflüsterte schnell mach ein Bild. So entstand das Bild von der Kohlenwäsche und den Anbauten.
 
Jetzt war nicht ich verloren sondern ich hatte meinen Vater verloren aber dank moderner Kommunikation wurde mir war das er in der Kohlenwäsche sitzt also fuhr ich dann mit der Rolltreppe hoch und konnte als erstes die ganzen Eindrücke der Hebel usw. nicht verarbeiteten und setzte mich erst einmal um das Innenleben auf mich wirken zu lassen. Dann ging ich einfach herum und erkundete den öffentlich zugänglichen Teil des Gebäudes. Als ich jemanden zuständiges fragte ob man hier ein Stativ aufbauen könnte wurde dies nicht verneint. So entstand das folgende Bild innerhalb der Kohlenwäsche. Doch ich werde wieder kommen um mir unter anderem im Sommer die Sonderausstellung zu Erich Grisar anzuschauen !


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